Privatbesitz
Schloss Gilgenberg

Das im Tal des Fenetzbaches gelegene Schloss Gilgenberg wurde 1320 im Zusammenhang mit Niclas Pillung von Gilgenberg urkundlich erwähnt. Das Anwesen war ursprünglich eine auf der Anhöhe gelegene Feste, die im 15./16. Jahrhundert häufig ihre Besitzer wechselte, 1577 als öde Feste an Anna von Mollart ging und im vierten Viertel des 16. Jahrhunderts als Schloss im Tal neu errichtet wurde. Der hakenförmige, aus einer Vierflügelanlage entstandene, zweigeschoßige Bau hat ein Ziegelwalmdach und einen Dachreiter mit einem schindelgedeckten Zwiebelhelm. Der Westflügel dient als Schüttkasten. Das Erdgeschoß ist genutet. Das Obergeschoß zeigt eine Ortsteinrahmung. Der Bau ist durch mehrere Rundbogeneinfahrten und durch gefaschte Fenster geöffnet. An der Nordwestecke erhebt sich ein eingeschoßiger Wirtschaftstrakt, der mit 1760 bezeichnet ist. Der Garten ist von einer Pfeilermauer umgeben.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Waldkirchen_an_der_Thaya#mediaviewer/Datei:Schloss_Gilgenberg.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.9511, 15.3548