SchlossBad Gottleuba - Berggießhübel

Schloss Giesenstein

Schloss Giesenstein

Privatbesitz

Ein Hammergut wird bereits 1472 als "hammer niedwendig" Gottleuba erwähnt. Um 1520-25 gelang hier dem Gießer Hans Rabe erstmals in Sachsen die Herstellung von Eisengussprodukten. Dazu zählten auch einige bis heute erhaltene künstlerisch wertvolle Ofenplatten. 1541 verlegte Rabe seine Hütte nach Hütten bei Königstein. 1639 wechselte der Besitz an die Herren von Sulowitz. Das Hammergut wurde später zu einem Rittergut umgewandelt und gehörte bis 1663 der Familie von Bünau. 1689 brannte das Herrenhaus ab und wurde hiernach von Bernhard Adolph von Metzsch. Ab 1840 war das Rittergut im Eigentum bürgerlicher Familien. Um 1900 war das Gut im Besitz des Rittmeisters a.D. Arnold. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten enteignet und vertrieben. Seit 2007 steht das Haus leer.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.8628, 13.9454