Privatbesitz
Schloss Friedberg
Die Burg wurde vermutlich zur Zeit der Andechser um 1230 errichtet. Sie war landesfürstlich und gelangte über Albert II von Tirol (1248) und Graf Gebhard von Hirschberg (1253) an Graf Meinhard II von Tirol (1263). Friedberg bestand damals nur aus einzelnen Türmen, die von einer Ringmauer umgeben waren.
1297 werden drei gleichberechtigte Adelige erwähnt: Otto de Turri, der für militärische Belange zuständig war, Heinrich von Aufenstein als landesfürstlicher Burghüter und Propst Ebhard, der die Steuern einzog. Erst 1410 konnte Heinrich Spieß alle Ämter auf sich vereinigen. 1489 verkauften die Herren von Spieß die Herrschaft an Antony von Ross. Als dieser 1491 Bankrott ging, wurde Friedberg an Hans Fieger von Melans als Lehen vergeben.
Sofort nach dem Kauf der bereits recht ramponierten Burg wurde mit dem großzügigen Umbau zu einem adeligen Wohnsitz begonnen, der bis 1509 dauerte. Vermutlich war der militärische Ausbau der Burg eine Auflage des Landesherrn Maximilian I bei deren Vergabe. Die Fieger hielten Friedberg bis zu ihrem Aussterben 1802. In der bayrisch-napoleonischen Zeit wurde es vom Fiskus eingezogen. 1814 kaufte Victor Freiherr von der Lochau die Burg. Seine Witwe gab sie 1845 an ihren Neffen Johann Graf Trapp weiter. Dieser ließ den Wohnbauten ein weiteres Geschoß aufsetzen und alle Bauten mit hohen Walmdächern eindecken, wodurch die alten Zinnen verschwanden. Die Burg hat dadurch ihr Aussehen weitgehend verändert. Das Innere wurde vorwiegend im Biedermeierstil neu ausgestattet.
Die Grafen Trapp sind noch heute die Besitzer von Friedberg (seit 1989 Gaudenz Graf Trapp).
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/tirol/schloesser/friedberg.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.2800, 11.5631