Privatbesitz
Schloss Forchheim
Forchheim liegt im mittleren Erzgebirge unweit von Olbernhau. Der Ort wird 1299 erstmals urkundlich als "Wrcheim" erwähnt. Das Schloss wird 1558 als Herrenhaus des "niederen Rittergutes" mit einem Renaissance-Portal errichtet. Es sind aber auch neogotische Stilelemente vorhanden. 1559 ließen sich hier die Grundherren von Berbisdorf nieder. 1818 wurden Nieder- und Oberforchheim versteigert. Unter Gustav Heinrich Freiherr von Biedermann war das Rittergut Niederforchheim ab Juli 1819 Sitz Amtshauptmannschaft des dritten erzgebirgischen Kreises. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten enteignet und vertrieben. Später diente das Gebäude als Kindertagesstätte. Heute ist es in Privatbesitz. Leider ist das Schloss nicht zu besichtigen. Trotzdem lohnt es sich, auf dem Naturlehrpfad vom Schloss in Richtung Saidenbachtalsperre zu wandern.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.7247, 13.2652