SchlossSt. Peter am Kammersberg-Feistritz

Schloss Feistritz

Schloss Feistritz

Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft

1290 übergaben Otto und Friedrich von Leibnitz einen hier befindlichen Hof an Pilgrim den Peiger von Katsch. In den Kämpfen zwischen Herzog Albrecht und dem Salzburger Erzbischof dürfte dieser Hof um 1292 zerstört worden sein. 1334 erhielt Wulfing von Mitterdorf vom Freisinger Bischof die Erlaubnis hier seinen Wohnsitz zu errichten, der aber nur zum Teil aus Stein und der Großteil aus Holz bestand.

1344 baute er ihn mit bischöflicher Erlaubnis zum Wehrbau aus. Wulfing war ein Angehöriger der Familie Welzer. 1425 ging das Gut an seinen Verwandten Hans Welzer über. Im 16. Jahrhundert wurde der spätmittelalterliche Wehrbau zum Schloss ausgebaut. Eva Maria Welzer, die mit dem Freiherrn Franz von Teufenbach verheiratet war, erbte das Schloss.

1630 übergab sie Feistritz ihrer Tochter Anna Leonore und deren Gatten Georg von Schrottenbach. Diese verkauften es 1645 an Hans Georg Sigmund Freiherrn von Pranckh. 1722 schenkte Maria Anna von Geilberg das Schloss dem Pfarrer von St. Peter am Kammersberg, der es bereits im nächsten Jahr an Julius Freiherrn von Neuhaus verkaufte. Nach ihm wechselten die meist bürgerlichen Besitzer recht häufig. Feistritz wurde 1913 von Erzherzog Karl, der drei Jahre später letzter österreichischer Kaiser wurde, erworben. Er schenkte es seiner Gattin Zita als Morgengabe.

Es blieb bis zum Zweiten Weltkrieg im Besitz der Familie Habsburg. 1944 diente es als Flüchtlingslager. 1949 wurde das Schloss der ehemaligen Kaiserin Zita rückerstattet, aber 1950 für fünf Jahre dem Land Steiermark verpachtet. 1955 erwarb es die Landesregierung, die heute darin eine Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft führt. Zwischen 2010 und 2012 fand eine Generalsanierung des Gebäudes statt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Au%C3%9Fenansicht_Westturm,_Schloss_Feistritz,_St._Peter_am_Kammersberg.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 47.1895, 14.1629