SchlossHallbergmoos - Erching

Schloss Erching

Schloss Erching

Privatbesitz

Schloss Erching wurde um 1400 vom Hochstift Freising errichtet. Der heutige Bau erhielt unter Fürstbischof Albrecht Sigismund um 1652 seine Gestalt, die Kapelle wurde 1672 der heiligen Walburga neu geweiht. Schloss und Kapelle präsentieren sich auch heute noch so, wie der Hofmaler Valentin Gappnigg für den Fürstbischof Johann Franz Eckher sie 1699 gemalt hat. Bereits damals hat ein breiter, runder Wassergraben dieses Ensemble umgeben, der auf dem Bild kaum zu erkennen ist. Die alten Nebengebäude wurden im 19. Jahrhundert von den Nachbesitzern abgerissen. Nach der Säkularisation wurde das gesamt Gut Erching am 4. August 1803 als "baufälliges und unbenützbares Landschloss" von Gotthard Schmid ersteigert.

1829 erwarb der Geheimrat Joseph von Utzschneider das Gut Erching und errichtete hier ein Mustergut, auf dem er den Kartoffel- und Rübenanbau einführte und eine Zuckerfabrik betrieb. Danach wechselten die Besitzer noch mehrmals, bis Josef Selmayr das Gut Erching kaufte. Dieses Ereignis ist im Glas-Fenster rechts vom Eingang der Kapelle festgehalten.

"Im Jahre 1898, am 1. Mai, erwarb dieses Schloß Josef Selmayr aus Bogenhausen, Landrat von Oberbayern und Gemeindebevollmächtigter der Haupt- und Residenzstadt München von den Freiherrn von Münch'schen Relikten."

Seit dieser Zeit ist das Gut Erching bereits in der 5. Generation im Besitz der Familie Selmayr.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.2984, 11.7076