SchlossGrafenegg-Engabrunn

Schloss Engabrunn

Schloss Engabrunn

Privatbesitz

Der sogenannte Naglhof ist der ehemalige Sitz des Herrschaftsverwalters von Grafenegg. Ab 1683 war er im Besitz des Stiftes Dürnstein und wurde als Lesehaus und Weinschank verwendet. Seit 1760 ist das Gebäude ein Pfarrhof. Der zweigeschoßige, kubische Bau verfügt über eine schlichte Gliederung durch Kordonbänder. Er wird durch ein Walmdach mit Zwerchgiebel gedeckt. Der Mittelrisalit ist möglicherweise ein ehemaliger Erker der Renaissance. Im Erdgeschoß und im Obergeschoß haben die Räume Kreuzgratgewölbe und Stichkappentonnen mit angeputzten Graten aus dem späten 16. Jahrhundert. Straßenseitig gibt es gekehlte Flachdecken mit Putzschnittspiegeln des 18. Jahrhunderts. Im Erker sind in beiden Geschoßen ausgeschiedene Kreuzgratgewölbe aus dem späten 16. Jahrhundert zu sehen. Zur Ausstattung zählen biedermeierliche Öfen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Engabrunn_Pfarrhof.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.4498, 15.7615