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Schloss Eislingen

In dem ehemaligen Schloss Eislingen des Freiherrn von Welden ist seit 1989 die Stadtbücherei der Stadt Eislingen/Fils untergebracht.
Die Gründung der Stadtbücherei Eislingen ging aus der Geschichte des Hauses hervor. Freiherr Constantin Adolph von Welden, der im Jahr 1765 das Rittergut Großeislingen erworben hatte, ließ sich als Sommerhaus das zunächst zweistöckige Gebäude mit Mansarde nebst einigen Nebengebäuden und Parkgelände errichten. Nach dem Tod des Freiherrn 1772 verkaufte sein einziger Sohn das gesamte Anwesen an den Grafen von Eybach, dessen Nachkommen das Haus bis 1918 in Familienbesitz behielten.
Noch im 18. Jahrhundert zeigte das kleine Schloss Bauschäden, das Fachwerk verfaulte und wurde 1779 durch eine massive Mauer nebst einer Aufstockung bis unter das Mansarddach ersetzt. Eine erneute Instandsetzung musste Anfang des 19. Jahrhunderts vorgenommen werden. Der Bau einer Eisenbahnlinie im Jahr 1846, die durch den gräflichen Besitz führte, beeinträchtigte das Anwesen zunehmend. Um 1900 wurde weiteres Gelände von den Eybacher Grafen als Baugrund verkauft, unter anderem für ein Fabrikgebäude an die Firma Zeller+Gmelin, die 1918 auch das Schloss erwarb und dort Büros und Wohnungen einrichten ließ.
Im Jahr 1977 kaufte die Stadt Eislingen das Schloss. 1988 beschloss der Gemeinderat aufgrund konkreter Nutzungskonzepte und nach gründlichen Restaurierungsarbeiten, in zwei Etagen eine Stadtbücherei unterzubringen, die 1989 eingerichtet wurde.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stbieislingen.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.6967, 9.7068