Kulturelle Einrichtung
Schloss Eisfeld

Der Ursprung des Schlosses liegt in einem alten Herrensitz, welcher um 800 erwähnt wurde. Im 12. Jahrhundert wurde der Bergfried errichtet. Der Besitz wechselte 1353 an Burggraf Albrecht von Nürnberg, 1374 an die Markgrafen von Meißen und später an die Herzöge von Sachsen - Hildburghausen.
1360 wurde die Kemenate, 1555 der Küchentrakt und 1580 der Neue Bau errichtet. 1632 brannte das Schloss im dreißigjährigen Krieg ab und wurde hiernach wieder aufgebaut. Nach 1680 erfolgte die Nutzung als Witwensitz, Amtsgericht und Gefängnis. 1728 - 41 diente das Schloss als Witwensitz der Herzogin Sophie Albertine von Sachsen-Hildburghausen. 1886 erfolgte die Errichtung des Gefängnisbaus anstelle des alten Küchentraktes. Das Schloss verfügt über einen hufeisenförmigen Grundriss, im Nordosten erhebt sich ein runder Turm mit Zwiebelhaube. Seit 1948/1949 wird das Schloss kulturell genutzt, es ist Heimstatt des Otto-Ludwig-Museums, welches 1948 unter der Leitung von Ernst Dahinten eröffnet wurde, mit einer bedeutenden regionalgeschichtlichen Sammlung.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eisfeld-Schloss.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.4280, 10.9075