Privatbesitz
Schloss Dagstuhl

Schloss Dagstuhl ist ein historisches Gebäude in Dagstuhl. Es wurde 1760 von Graf Anton von Öttingen-Soetern-Hohenbaldern am Fuß der alten Dagstuhler Burg erbaut. Nach dem Einmarsch französischer Revolutionstruppen wurden die Ländereien verpachtet und das Gebäude von Baron Wilhelm de Lasalle von Louisenthal erworben. Die Familie lebte hier bis 1959, danach wurde es in ein kirchliches Altenheim umgewandelt. Bekannt wurde die Tochter des Barons, Octavie de Lasalle (1811 bis 1890), die als „Malergräfin“ u. a. die Schlosskapelle mit einem Kreuzweg und einem Altargemälde ausschmückte. Ihr Bruder Rudolf Johann Peter Bolton de Lasalle von Louisenthal (1815-1892) war von 1866 bis 1875 Landrat des Kreises Merzig-Wadern.
1989 ging das Haus in Besitz des Landes über, das das Leibniz-Zentrum für Informatik (LZI) einrichtete.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dagstuhl_DSC02285.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.5308, 6.8986