Privatbesitz
Schloss Cappeln (Westerkappeln)

Von 1777 bis 1779 wurden die Gebäude unter den Gebrüdern von Loen erneuert und umgebaut. Aus einer mittelalterlichen Anlage entstand ein dreiflügeliger Bau, der wie eine barocke Anlage wirkt. Die Giebeldreiecke erinnern jedoch an die münsterländischen Giebelausbildungen der Renaissance.
Im Jahr 1807 übernahm Leopold Heinrich Casimir von Loen von Haus Cappeln, verlor dieses aber bereits 1811 im Glücksspiel an Baron von Lange.
Baron Carl Christian Friedrich von Lange (1782-1820) war verheiratet mit Maria Regina von Bree aus Hertogenbusch (Niederlande). Aus dieser Ehe ist Erbtochter Maria Anna Elisabeth Amalia von Lange (1818-1845) hervorgegangen.
Sie heiratete den Freiherrn Heinrich von Kalckstein (1802-1876), der in zweiter Ehe mit Ferdinandine von Wrede (1819-1885) verheiratet war. Auf dieses Ehepaar geht das 1862 errichtete Torhaus von Haus Cappeln zurück. Nach dem Tode Heinrichs fiel das Gut an seinen Sohn aus erster Ehe, Alexander von Kalckstein (geb.1843). Dieser verkaufte das Rittergut 1889 an den Reichsfreiherrn Caspar von Loe, der 1914 in Mettingen starb. Seine Witwe verkaufte Haus Cappeln im Jahr 1919 an den damaligen Bürgermeister von Westerkappeln, Heinrich Schulte.
Durch Erbfolge fiel das schon etwas marode Anwesen 1958 zunächst an Willi Schulte und 1962 an seine Tochter Marie-Luise.
1964 übernahm Walter Titgemeyer Haus Cappeln und restaurierte es zu einem repräsentativen Herrensitz
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.3176, 7.8751