SchlossBad Harzburg - Bündheim

Schloss Bündheim

Schloss Bündheim

Kulturzentrum

Bündheim wurde erstmals 1251 urkundlich genannt. 1573 wurde die Amtsverwaltung von Herzog Julius zu Braunschweig-Wolfenbüttel von der Harzburg nach Bündheim verlegt und ein Amtshaus errichtet.

Im gleichen Jahr legte Herzog Julius auf der Grundlage eines älteren Schmelzhüttenbetriebes eine Messinghütte an und verwendete den erstmals von dem herzoglichen Rat Erasmus Ebner nutzbar gemachten Ofenbruch (Hüttengalmei) als Zusatz zu dem verarbeiteten Mansfelder Kupfer.

Das ursprüngliche Amtshaus fiel 1626 im Dreißigjährigen Krieg den Soldaten Tillys zum Opfer. Das danach wiedererrichtete Amtshaus erwies sich als Fehlkonstruktion. Es wurde deshalb 1685 abgerissen und durch das heutige Schloss ersetzt. Der Rittersaal des Schlosses wird heute für kulturelle Veranstaltungen und repräsentative Empfänge genutzt.

Unmittelbar an der Westseite des Schlosses schließt sich das ehemalige landesherrliche Vollblutgestüt Harzburg an, dessen Anfänge auf das 15. Jahrhundert zurückgehen. Für die bekanntesten Pferde des Gestüts, unter ihnen der berühmte Luciano, wurden im angrenzenden Schlosspark Gedenksteine aufgestellt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:BuendheimSchloss.JPG

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.8890, 10.5459