SchlossBruckberg

Schloss Bruckberg

Schloss Bruckberg

Sitz der Bruckberger Heime

Die Entstehung des Schlosses liegt im dunkeln. Zur Zeit Heinrich des Löwen (1156-1179) sind in Bruckberg placita d. h. Gerichtsverhandlungen gehalten worden. Im Jahre 1120 ist ein Miginhart von Bruckberg genannt. Das Adelsgeschlecht der Bruckberger beginnt nachweislich um das Jahr 1130 mit Friedrich und seinem Sohn Konrad, welche beide im Gefolge des Pfalzgrafen von Wittelsbach und den Grafen von Moosburg waren. In Urkunden treten beide unterschriftlich nach einem Albero von Boxberg auf.

Die Bruckberger Linie dürfte um 1343 für den Sitz in Bruckberg als erloschen angenommen werden. Kaiser Ludwig der Bayer tauschte das Schloß Bruckberg im Jahre 1343 ein und stellte Schloßpfleger auf.

Um 1433 wurde das Schloß verkauft und eine Reihe Adeliger wurden nacheinander Schloßbesitzer - u.a. die Freiherren von Eyb (Mitte 16.Jh.-1687) und die Markgrafen von Ansbach (1715 durch Kauf für 45 000 Gulden). Karl Friedrich von Zocha lies das Schloss 1727-30 umbauen.

Seit 1826 wahren die Freiherrn von Schacky auf dem Schloß. Jetzt ist das Schloß mit sämtlichen Grundbestitz Eigentum der Freiherrn von Korff-Grimm.

Von 1762-1861 wurde das Schloss als Porzellanfabrik genutzt. 1891 erwarb das Diakoniewerk Neuendettelsau das Schloss, welches es noch heute als Heim für Menschen mit geistiger Behinderung betreibt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bruckberg_Schloss_1352.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.3578, 10.7004