Das Schloss kann besichtigt werden
Museum
Schloss Branitz

Im Zentrum des Parks liegt das von 1770 bis 1772 im Barockstil erbaute und um 1850 umgebaute Schloss. Hier befindet sich heute das Fürst-Pückler-Museum. Es zeigt historische Wohnräume sowie Ausstellungen zum Leben und Werk von Hermann von Pückler-Muskau und eine Gemäldesammlung von Werken des in Cottbus geborenen Landschaftsmalers Carl Blechen. Daneben gibt es im Marstall regelmäßig Sonderausstellungen.
Zu den Besonderheiten des Branitzer Parks zählen die Pyramiden. Die größere Wasserpyramide, 1856/57 errichtet, stellt eine künstliche Insel im See dar. Im Inneren des Tumulus liegen die Grabstätten Pücklers und seiner 1854 verstorbenen und – nach dem Tod des Fürsten – umgebetteten Frau Lucie von Pückler-Muskau. Am südöstlichen Seeufer befindet sich die stufenförmig gestaltete Landpyramide.
Park+
Der Branitzer Park ist ein von Fürst Pückler-Muskau gestalteter Landschaftspark bei Branitz in Cottbus. Das Gelände gelangte 1696 in den Besitz der Pücklerschen Grafenfamilie. Zur damaligen Zeit noch verpachtet, begann die Gestaltung des Parkes im Jahre 1845, als Hermann von Pückler-Muskau seinen damaligen Wohnsitz Schloss Muskau in Muskau und den dortigen Park auf Grund finanzieller Probleme aufgeben musste und nach Branitz zog. Er begann hier diesen weiteren Landschaftspark nach englischem Vorbild anzulegen, welcher einer der schönsten in der Lausitz werden sollte.
Durch seine Parkschöpfungen, insbesondere der des Branitzer Parks, wurde Pückler-Muskau neben Peter Joseph Lenné und Friedrich Ludwig Sckell zu einem der bekanntesten deutschen Gartengestalter des 19. Jahrhunderts. Als Nachfolger von Fürst Pückler vollendete Heinrich von Pückler den Park.
Der unter Denkmalschutz stehende Branitzer Park steht als Gartendenkmal auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg.
Gliederung und Gestaltung+
Der Branitzer Park ist in gestalterisch differenzierte Bereiche unterteilt. Der „Innere Park“ erstreckt sich über 100 Hektar und umfasst das Gelände der Ökonomie und der Gärtnerei. Der „Äußere Park“ umfasst ein Areal von zirka 600 Hektar und schließt die den „Inneren Park“ umgebenden Feldfluren ein. Um das Schloss herum legte der Fürst einen mit Blumenbeeten, Plastiken und Ziergehölzen ausgestatteten Pleasureground an.
Ein künstlich angelegtes Gewässersystem mit Kanälen, Teichen und Seen, gespeist vom Grundwasser und der nahe gelegenen Spree, durchzieht die Wald- und Wiesenfluren. Mit den durch den Aushub der Wasserbetten frei gewordenen Erdmassen modellierte Pückler das Geländerelief. Auf diese Weise entstand eine Parklandschaft mit Hügeln und Ebenen.
In der Sommerzeit verbindet die schmalspurige Parkeisenbahn Cottbus den Pückler-Park mit dem Eliaspark, dem Spreeauenpark und dem Tierpark.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.7421, 14.3690