SchlossBlankenhain

Schloss Blankenhain

Schloss Blankenhain

Kulturelle Einrichtung

Zum Schutz wichtiger Verkehrsverbindungen gab es eine hochmittelalterliche Burg in Blankenhain, auf deren Gelände jetzt das Schloss steht. Die Herren von Blankenhain sollen eine Nebenlinie der Herren von Mellingen gewesen sein. Sie waren Vasallen des Erzbischofs von Mainz. 1147 nannte man einen Zeugen Gottfried von Blankenhain. Die erste urkundliche Erwähnung Blankenhains stammt aus dem Jahr 1252. Zur Verleihung des Stadtrechts ist kein genaues Datum überliefert, erstmals als Stadt bezeichnet wurde Blankenhain 1424. Um 1500 wurde die Burg umgebaut und nach einem Brand 1667 bekam das Anwesen die heutige Gestalt. Blankenhain war im späten Mittelalter Sitz einer Linie des Geschlechts von Gleichen, seit 1631 Residenz einer Linie der Grafen von Hatzfeld und gelang nach deren Aussterben an Sachsen-Weimar, zu dem es bis 1920 gehörte. Das Blankenhainer Schloss war für kurze Zeit Aufenthaltsort des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. und seiner Frau Königin Luise bei dem fluchtartigen Rückzug in Richtung Königsberg nach der verlorenen Schlacht von Jena und Auerstedt.

Seit Mai 2000 kümmert sich der Schlossverein Blankenhain e.V. um den Erhalt des Schlosses als öffentliche und kulturelle Einrichtung.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Blankenhain.JPG

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.8599, 11.3424