SchlossRastenberg-Bachra

Schloss Bachra

Schloss Bachra

Privatbesitz

Vor 1157 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Bachere (am Bach liegend). 1260 wurde ein Zisterzienser-Nonnenkloster gestiftet. Im späten Mittelalter erfolgte ein häufiger Wechsel der adligen Herrschaften über den Ort. 1505 kaufte Hans von Werthern das Dorf. Ab 1607 befand es sich im Besitz der Linie Werthern/Wiehe.

1834 vernichtete eine Feuersbrunst große Teile des Ortes. 1864/65 wurde das Schloss durch die Familie Werthern neu gebaut. 

Im April 1945 besetzte die US-Armee Bachra und wurde Anfang Juli durch Rote Armee abgelöst. Schloss und Rittergut (263 Hektar) wurden entschädigungslos enteignet, die Familie von Werthern vertrieben und mit Kreisverbot belegt. Das Schlossinventar fiel Plünderungen zum Opfer. Das Schloss wurde Quarantäne-Station, 1946 Parteischule der SED und ab 1951 Grundschule. Im Zuge der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone wurde das Land an Neubauern aufgeteilt, die später zusammen mit Alteigentümern die LPG „Frohes Schaffen“ bildeten.

2000 ging das Schloss in private Hände über.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.1987, 11.3568