Bibliothek
Schloss Babenwohl

Das Schloss Babenwohl (früher „Babenboll“) der Grafen von Montfort-Bregenz wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet. Im 16. Jahrhundert bauten die Herren von Villenbach das Schloss aus. Ab 1591 war das Schloss im Besitz der Abtei Weißenau bei Ravensburg und von 1602 bis 1807 im Besitz des Klosters Mehrerau. Am 11. Februar 1854 kaufte der aus Würzburg stammenden Baron Ernest von Pöllnitz den Besitz. Er ließ das Schlösschen renovieren und durch den Bregenzer Baumeister Gabriel Mallaun um einen Treppenturm erweitern. In den Folgejahren war das Anwesen von den Familien Pöllnitz und Douglass bewohnt. Die Bludenzer Schriftstellerin Grete Gulbransson, die in ihrer Jugend öfters auf Babenwohl weilte, berichtete in ihrem Roman „Geliebte Schatten“ über das Leben in diesem Gebäude.
1907 wurde auf dem Anwesen das Kloster errichtet und ausgebaut. Im Südflügel ist noch heute die Bausubstanz des ehemaligen Schlosses erhalten. 1910/11 wurde rechtwinklig daran der Bibliothekstrakt nach Plänen vom Schweizer Architekten Adolf Gaudy (1872–1956) errichtet.
Die Bibliothek ist seit 1985 im ehemaligen Benediktinerstift St. Gallus untergebracht. 1981 ging das Kloster an das Land Vorarlberg und seit 1993 steht auch die ehemalige Bibliothek des Benediktinerklosters St. Gallusstift, der sogenannte „Kuppelsaal“, zur Verfügung. Dieser wurde originalgetreu restauriert.
Nimm Mobile Geschichte mit auf die Reise
Diesen Text liest du gerade kostenlos. Mit Premium kommt dazu, was unterwegs zählt: Beschreibungen vorlesen lassen, Objekte durch die Kamera finden, Regionen offline mitnehmen.
- Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
- Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
- AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
- Unbegrenzte Merkliste
14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Landesbibliothek_Vlbg_Panorama2.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.4937, 9.7453