Schloss/BurgWagenfeld

Schloss Auburg

Schloss Auburg

Kulturzentrum

Die Auburg ist ein denkmalgeschütztes Gebäude der Gemeinde Wagenfeld im niedersächsischen Landkreis Diepholz.

Geschichte+

In Wagenfeld ließen die Grafen von Diepholz an der Wagenfelder Aue, einem kleinen Nebenfluss der Hunte, eine Schutzfeste mit dem Namen Auburg errichten. Diese Wasserburg, auf einer Insel zwischen einem abgezweigten Arm der Aue und der Wagenfelder Aue gelegen, sollte die benachbarten Mindener, die damals regelmäßig in das Gebiet einfielen, abschrecken. Die Auburg soll nach einer Quelle von 1594 im Jahr 1495/96 durch die Grafen von Diepholz aus dem Steinmaterial der abgerissenen Burg Cornau errichtet worden sein. Es hat aber wohl schon 1461 ein Festes Haus bestanden. Mit dem Burgenbau setzten sich die Grafen über die Vereinbarung mit dem Bistum Minden hinweg, lediglich einen Hof zu erneuern. 1512 zerstörten die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg die Burg, sie wird aber anschließend stärker wiederaufgebaut. 1521 überträgt Friedrich zu Diepholz dem Landgraf Philipp von Hessen Schloss Auburg und das Dorf Wagenfeld und erhält es als Lehen zurück. Ein Rechtsstreit über die territoriale Zugehörigkeit des Amtes Auburg brach aus, als im Jahre 1585 der noch nicht einmal 30 Jahre alte Graf Friedrich II. von Diepholz verstarb. Die Auburger huldigten am Ende noch im gleichen Jahr dem Landgrafen von Hessen-Kassel als ihrem neuen Landesherrn. Auf der Auburg war in der Folgezeit eine hessische Garnison stationiert, zudem diente sie als Amtssitz. 1592 erhielt Philipp Wilhelm von Cornberg, ein nicht ehelicher Sohn des hessischen Landgrafen Wilhelm IV., die Belehnung mit dem Amt Auburg und dem Dorf Wagenfeld.

Ein Merianstich von 1654 gibt Auskunft über das damalige Aussehen der Burg. Eine Zugbrücke führt über die Au zur Vorburg, die aus einem Turm, einem langgestreckten Wirtschaftsgebäude und weiteren, kleineren Gebäuden besteht. Als Befestigung dient eine Palisade. Eine weitere Brücke führt durch ein Torhaus zur Hauptburg, die von einer sternförmigen Befestigung mit Eckbastionen und einer Palisade umgeben ist. Die Hauptburg scheint ein Vierflügelbau zu sein, dessen Flügel zum Teil ganz aus Bruchstein und zum Teil aus Bruchstein mit Fachwerkobergeschoss bestehen.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt

Diese Beschreibung ist ein Auszug aus dem verlinkten Wikipedia-Artikel und stammt von dessen Autorinnen und Autoren. Sie steht wie das Original unter CC BY-SA 4.0 und darf unter denselben Bedingungen weiterverwendet werden.

Lage: 52.5587, 8.5791