Museum
Schloss Alt-Kainach

Seinen Ursprung hat „Alt Kainach" in einem romanisch-gotischen Wehrturm aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt und vermutlich von einem Wassergraben umgeben war. Im 14. Jahrhunderts wurde die Anlage mit einer Ringmauer mit Torbau, drei Ecktürmen und einem turmartigen Zubau an der Westseite erweitert.
1467 ist die Burg ist im Besitz von Rudolf von Holleneck. Um 1540 baut Helferich von Holleneck-Kainach die Anlage zu einem Renaissanceschloss um. 1610 wurde Alt-Kainach an Johann Ferdinand Tierndl verkauft. 1716 erwirbt Paul Ernst von Aposteln das Schloss. Im Jahr 1755 kam es zur Zwangsversteigerung. Franz Josef Freiherr von Moscon wird der neue Schlossherr. Im 19. Jahrhundert verkauft Anna von Moscon das Gut ihrem Vater, Anton von Schellenbauer.
1880 kauft die Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbaugesellschaft das Schloss und errichtet darin Wohnungen für ihre Arbeiter. Ende des 19. Jahrhunderts werden die restlichen Umfassungsmauern an der Süd- und Westfront abgetragen. 1966 schenkte die GKB das Schloss dem Steirischen Burgenverein. Dieser restaurierte das Gebäude und richtete darin das „Burgenkundliche Museum“ ein, das 1972 eröffnet wurde.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.0831, 15.1249