Privatbesitz
Schloss Ahlsdorf

Ahlsdorf war einst ein eigenständiges Pfarrkirchdorf mit einem Rittergut sowie einem eigenen Patrimonialgericht. 1459 gehörte der Ort unter dem Namen Ahlsdorp slavia zur Propstei Jüterbog und lag im Amtsbereich des kursächsischen Amtes Schweinitz. 1709 war Ahlsdorf Fideikommissgut der Familie Seyffertitz unter Anton Friedrich v. Seyffertitz, dessen Bruder Joachim Hennig v. Seyffertitz es 1736 an Adolf Reichsfreiherr v. Seyffertitz vererbte. Dieser war 1711 gemeinsam mit vier Brüdern von August dem Starken in den Reichsfreiherrenstand erhoben worden. Mit den Ergebnissen des Wiener Kongresses wurde Ahlsdorf 1816 Teil des Kreises Schweinitz.
Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte das Rittergut Elise Görz, der Witwe Georg von Siemens.
Zu dem 1709 erbauten Schloss gehört ein 15 ha großer Park, in dem sich seltene Bäume und Sträucher befinden. Außerdem befindet sich hier eine Gruft derer von Siemens, die 1994/95 restauriert wurde, die sogenannte Flüsterbank, sowie ein aus Holz gefertigtes und mit reichlichen Schnitzereien versehenes Teehaus. Das Gebäude befindet sich im Privatbesitz; die Parkanlage ist für Besucher zugänglich.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.8397, 13.2220