Privatbesitz
Schlössle Blansingen

Das Schlössle (auch Schlössli) in Blansingen ist das im Volksmund so genannte Gehöft an der Alemannenstraße 16 im Ortskern. Es geht auf ein wehrhaftes Steinhaus (festes Haus) des 15./16. Jahrhunderts zurück, das vermutlich als Herren- oder Verwaltungssitz diente und bis 1708 im Besitz der Freiherren von Rotberg war. Markgräfin Magdalena Wilhelmina von Baden erwarb das Anwesen und stiftete es 1708 als Pfarrwitwenstift für zwei arme Pfarrerswitwen; es diente diesem Zweck bis 1807. Das zweigeschossige verputzte Wohnhaus über hohem Kellersockel mit Halbwalmdach und seitlichem niedrigerem Anbau (im Kern 16./17. Jahrhundert, mit später zugemauerten Schießscharten und ursprünglich über eine Holzbrücke erreichbarem Hocheingang) bildet mit einer parallel stehenden Scheune ein Parallelgehöft. Es befindet sich in Privatbesitz, dient als Wohn- und Wirtschaftsgebäude und steht als Kulturdenkmal unter Schutz.
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Bild: Foto: Jörg Heldt (Community)
Lage: 47.6917, 7.5412