Privatbesitz
Schickenhof

Der Schickenhof ist ein Gutshof. Erstmals urkundlich erwähnt wird er im Jahr 1220 anlässlich einer Stiftung an das Stift Zwettl, 1231 als „curia quam Pilgrimus miles cognomento Schike tenuit“ („Besitz eines Soldaten namens Pilgrimus mit dem Beinamen Schike“, das heißt Ordner, Schaffer), und 1280 namentlich als Shichenhove.
Im 16. Jahrhundert war der Hof im Besitz von Joachim Stockhorner von Starrein. 1588 wechselte der Besitz an Achaz von Landau, welcher den Hof um 1600 umbaute. Hiernach wechselte der Besitz 1623 an Christoph Pruckner, bis 1757 an Katharina von Goldenstein, 1757 an Graf Leopold von Schallenberg auf Rosenau, 1868 an Matthias Ritter von Schönerer, 1938 an die Deutsche Ansiedlungsgesellschaft und 1943 an Baron Ludwig von Lazarini. Gegenwärtig ist die Familie Walderdorff Besitzer des Schickenhofes.
Östlich des Schickenhofs steht eine aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende und 2009 renovierte Johannes-Nepomuk-Kapelle mit einer Statue des Heiligen Johannes Nepomuk.
Baubeschreibung des Schickenhofs+
Der Gutshof ist eine an drei Seiten geschlossene Anlage mit zwei Geschossen unter einem Walmdach. Bei den heutigen Eckrisaliten handelt es sich um ehemalige Ecktürme. Am ostseitigen Trakt des Bauwerks befindet sich ein spätbarocker viergeschoßiger Glockenturm mit flachbogigen Schallfenstern und einem Pyramidenhelm aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ehem._Gutshof,_Schickenhof.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.6070, 15.1059