Sportinternat, Klosterkirche (Priesterbruderschaft)
Salesianerinnenkloster Koblenz

Das ehemalige Salesianerinnenkloster in Koblenz, ein bedeutendes Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz, war einst ein spirituelles Zentrum des Ordens von der Heimsuchung Mariens. Die Anlage, die sich im Stadtteil Moselweiß befindet, zeichnet sich durch ihre wechselvolle Geschichte und ihre architektonischen Besonderheiten aus.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1863, als die Salesianerinnen in Moselweiß eine Niederlassung etablierten. Ein alter Gewölbekeller unter dem Gebäude deutet auf eine frühere Nutzung als Burghaus hin. Im selben Jahr wurde ein Mädchenpensionat mit angeschlossener Schule eröffnet. Zwischen 1866 und 1867 entstand die neugotische Klosterkirche Mariä Heimsuchung, die im Dezember 1867 geweiht wurde. Während des Zweiten Weltkriegs, genauer beim Luftangriff auf Koblenz im Dezember 1944, wurde das Kloster vollständig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1945 bis 1948. Im Mai 1986 gaben die Salesianerinnen das Kloster auf. Anschließend zog ein Sportinternat in die Räumlichkeiten des ehemaligen Pensionats ein. Die Klosterkirche wurde im Oktober 1986 von der Priesterbruderschaft St. Pius X. übernommen und gesegnet, die 1998 auch Teile des ehemaligen Klostergeländes erwarb.
Lage+
Das Kloster liegt in der Stadt Koblenz, einer kreisfreien Stadt in Rheinland-Pfalz, Deutschland. Es befindet sich im Stadtteil Moselweiß.
Vor Ort+
Heute beherbergen die ehemaligen Klostergebäude ein Sportinternat. Die Klosterkirche Mariä Heimsuchung wird von der Priesterbruderschaft St. Pius X. genutzt. Das gesamte Areal ist von einer teilweise erhaltenen Bruchsteinmauer umgeben. Das ehemalige Schulgebäude zeigt an einer Ecke einen markanten Dreiviertelturm mit Kuppelhaube. Die neugotische Kirche ist ein schlichter Putzbau mit Maßwerkfenstern und einem Rundbogenfries.
In der Naehe+
- Festung Koblenz-Batterie Hübeling (Festung, 995 m)
- Festung Koblenz-Feste Kaiser Alexander (Festung, 1559 m)
- Festung Koblenz-Fort Großfürst Konstantin (Festung, 1981 m)
- Haus Metternich (Residenz, 2798 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Holger Weinandt / CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3503, 7.5585