Die Reste der antiken Stadt können besichtigt werden
Saepta Julia
Die Saepta Julia war eine multifunktionale Säulenhalle im antiken Rom. Die 400 mal 60 Meter große Halle lag auf dem Marsfeld an der Via del Corso zwischen der Piazza Venezia und der Piazza Sant’Ignazio.
Julius Cäsar plante das repräsentative Bauwerk aus Marmor als Versammlungsort für die Wahlen der comitia centuriata. Es sollte den bisherigen Versammlungsplatz ersetzen, bei dem es sich um einen schlichten eingezäunten und nicht überdachten Platz an gleicher Stelle handelte, der aufgrund seiner Ähnlichkeit mit einem Pferch ovile (lat. für Schafstall) genannt wurde. Die Realisierung dieses Bauwerks gelang jedoch erst Lepidus und Agrippa im Jahr 26 v. Chr. Agrippa widmete die Halle den Juliern.
Nach der Abschaffung der comitia centuriata durch Tiberius 14 n. Chr. wurde der Prachtbau als Veranstaltungsort für Gladiatorenkämpfe und Spiele genutzt. So fanden dort in den Jahren 60 und 65 einzelne Wettkämpfe der Neronia statt. Mit dem Bau des Kolosseums verlor die Saepta Julia ihre Bedeutung als Veranstaltungsort und wurde zu einer Markthalle umfunktioniert.
Unter der Kirche Santa Maria in Via Lata, in den Kellern des Palazzo Doria-Pamphilj und östlich des Pantheons sind noch Fundamentreste erhalten.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pigna_-_muro_dei_Saepta_Iulia_a_via_della_Minerva_1060180-1.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 41.8983, 12.4772