RuineWaischenfeld

Ruine Waischenfeld

Ruine Waischenfeld

Die Ruine kann besichtigt werden

Die Burgruine Waischenfeld steht auf einem Felsplateau wenige Meter westlich der Stadt Waischenfeld in Oberfranken.

Erste Hinweise auf eine Burg im Ort Waischenfeld stammen bereits aus dem Jahr 1079, als mit Wirint von Waischenfeld ein Mitglied einer bedeutenden Adelsfamilie im Gebiet der mittleren Wiesent urkundlich erwähnt wurde. Die Waischenfelder waren verwandt mit der Dynastenfamilie der Herren von Aufseß.

Die Höhenburg wurde 1122 erstmals urkundlich als Urbs erwähnt. Nach dem Tode des Ulrich von Waischenfeld, dem Letzten des Geschlechts derer von Waischenfeld, gelangten nach 1216 Burg und Herrschaft Waischenfeld an Eberhard III. von Greifenstein, der südlich von Waischenfeld eine neue Burg, die Burg Schlüsselberg erbaut. Burg und Stadt Waischenfeld kamen nach dem Tode Konrads II. von Schlüsselberg 1348 in den Besitz des Bistums Bamberg.

1430 wurde die Burg während der Hussitenkriege stark beschädigt, anschließend wurde sie zwischen 1438 und 1562 vom Bistum wiederholt an Adelige verpfändet.

Eine weitere Zerstörung erfuhr die Burg zwischen 1552 und 1553 im Zweiten Markgrafenkrieg, in dem Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach vor allem die (katholischen) Hochstifte bekämpfte und sich um eine Vormachtstellung in Franken bemühte.

Hierbei wurde die Burg dreimal von den markgräflichen Truppen eingenommen; nach der Plünderung wurde sie am 7. Juni 1553 niedergebrannt.

Das alte Schloss diente seit etwa 1600 als Getreideboden und verfiel langsam. Die Ruine wurde 1876/77 und 1889 endgültig abgebrochen.

Beschreibung+

Der Turm Steinerner Beutel ist das Wahrzeichen der Stadt Waischenfeld. Der etwa 13 Meter hohe Rundturm steht auf einem Kalksteinfelsen und gehörte zum nördlichsten Teil der Burg, dem Rüssenbacher Burggut.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.8452, 11.3423