Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Steinerburg (Steinach)

Die Steinerburg steht in Obersteinach und wurde etwa im 12. Jahrhundert hauptsächlich aus Findlingen erbaut. Sie gehörte mit ihren Feldern, Wäldern und Weingebieten zu dem Besitz der Edlen von Steinach. Heute ist die Burg eine gut besuchte Ruine.
Die Burgstelle befindet sich südlich der Ortschaft Steinach, am Rand der Schlucht der von der Steinach durchflossen wird.
Ein Bliger von Steinach wird erstmals 1194 in Piacenza erwähnt. Ob es sich hier um einen Bewohner von Steinach am Bodensee handelt, ist allerdings unklar. Spätestens seit 1209, war ein Rudolf von Steinach, ein Dienstmann des Bischofs von Konstanz. Daraus wird die Erbauung der Burg im 12. Jahrhundert vermutet. Die Burg ging mitsamt dem verbliebenen Landbesitz 1577 in das Eigentum des Klosters St. Gallen über. Die Burg wurde nach der Aufhebung des Klosters versteigert. Der Obergaden in Fachwerksbauweise wurde 1833 abgebrochen. 1975 wurde das Bauwerk unter der Leitung der kantonale Denkmalpflege saniert.
Die Burg ist zur Ruine verfallen. Vom Hauptbau sind noch drei Umfassungsmauern erhalten, die Ostwand fehlt. In den Mauern befinden sich gotische Fenstereinfassungen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.4852, 9.4279