Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Schleiz

Aus einem Slawendorf „Slowicz“ (Zwetsche/Pflaume) wurde eine Burgsiedlung. Der Bau der mittelalterlichen Burg zum Schutz der Verbindungsstraße von Nürnberg nach Naumburg und Leipzig erfolgte über die Herren von Lobdeburg.
Nachdem im Jahre 1475 die alte Burg in der Neustadt vollständig einem Großfeuer zum Opfer gefallen war, erbauten die Herren von Gera eine neue Anlage auf den ehemaligen Grundmauern der Burg. Von 1647 bis 1848 residierten im Schloss die Grafen und späteren Fürsten Reuß-Schleiz. Diese Anlage brannte 1689 ebenfalls vollständig ab. Der alte Bergfried – Hausturm genannt – wurde ebenfalls mit den anderen Befestigungsanlagen 1689 abgetragen. Das Schloss erweiterte man im 18. Jahrhundert bis 1753 der Barockbau vollendet wurde. Im August 1721 gab Johann Sebastian Bach gemeinsam mit der hiesigen Hofkapelle Konzerte auf dem Schleizer Schloss. Nach einem neuerlichen Großfeuer im Jahre 1837 entstand auf den Gewölben des Erdgeschosses jenes Schloss, welches 1945 im Bombenhagel unterging. Die heute noch als Ruine stehenden Rundtürme stammen aus dieser Zeit.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.5764, 11.8120