RuinePassau-Hals

Ruine Reschenstein

Ruine Reschenstein

Die Ruine kann besichtigt werden

Die Burg Reschenstein steht auf einem bewaldeten Felsrücken zwischen einer Schleife der Ilz nahe dem Passauer Stadtteil Hals. Die hochmittelalterliche Anlage mit viereckigem Bergfried wurde erstmals 1384 in einer Schriftquelle als Vorwerk der Burg Hals erwähnt.

Anfang des 16. Jahrhunderts bewohnte ein bischöflicher Pfleger die Spornburg, danach wurde sie verlassen und verfiel. 1690 fiel sie durch einen Grenzvertrag mit Bayern wieder an die Grafschaft Hals. Zwischen 1816 und 1819 wurden Mauerteile der Burg für die Errichtung der Halser Pfarrkirche verwendet. Franz Stockbauer, der Gründer der Löwenbrauerei Passau, kaufte die Burg 1907 und ließ sie zum Landsitz ausbauen. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie vorübergehend als Flüchtlingslager verwendet. Heute befindet sich die Burg in Privatbesitz.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.5963, 13.4555