Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Rauschenberg

Die Burg Rauschenberg ist eine mittelalterliche Burgruine bei rund 324 m ü. NN auf einem Gipfel oberhalb der Stadt Rauschenberg im hessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf.
Die Höhenburg wurde vermutlich im 11./12. Jahrhundert im Auftrag der Abtei Fulda erbaut. 1219 wurde die Burg erstmalig erwähnt. Sie war Sitz des Ziegenhainer Amts Rauschenberg und zeitweise Witwensitz Ziegenhainer Grafenwitwen, kam nach 1300 zum Teil in den Besitz der Münzenberger, wurde 1434 Ziegenhainer Lehen des Landgrafen Ludwig I. von Hessen, und nach 1450, als die Grafschaft Ziegenhain dem hessischen Landgrafen als Erbe zufiel, weiter als Jagdschloss genutzt.
1646 während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg auf Geheiß eines Hessen-Kasseler Obristen gesprengt und 1830 zum Teil abgetragen.
Der ehemalige Bestand baute auf einer fast kreisförmigen Anlage auf, war aber von einer eckigen Ringmauer eingegrenzt. Ein Bergfried, zwei Hauptgebäude und mehrere kleine Nebengebäude gehörten zum Kern der Burg. Nach der Zerstörung blieben nur noch Schuttkegelreste des Bergfrieds, Mauerteile eines wohl dreigeschossigen Wohnbaus mit verschiedenen Gewölberesten und ein tonnengewölbter Keller in Resten erhalten.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.8827, 8.9093