Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Mörnsheim

Die Burg Mörnsheim, auch Staffelburg genannt, ist eine Burgruine auf dem Schlossberg bei etwa 510 Meter über NN über dem Gailachtal südlich der Gemeinde Mörnsheim im bayerischen Landkreis Eichstätt.
Vermutlich gehen die Anfänge der Höhenburg bereits auf das 10. Jahrhundert auf die Herren von Mörnsheim zurück. Erstmals wurde die Burg 1225 erwähnt, als Bischof Heinrich I. von Zipplingen 1225 bis 1228 auf der höchsten Erhebung des Burgplatzes als uneinnehmbaren Mittelpunkt einen gewaltigen Bergfried aus Buckelquadern errichten ließ. 1281 wurde die Burg ausdrücklich als „castrum Mornsheim“ bezeichnet. Danach ließ Bischof Konrad II. von Pfeffenhausen sie ummauern, und anschließend verstärkte Bischof Friedrich IV. Graf von Oettingen verschiedene Bauten und Mauern. Er erweiterte die Burg durch einen Zwinger, setzte sie ringsum instand und gründete vermutlich die Vorburg. Während der seiner Amtszeit als Eichstätter Bischof ließ Albrecht II. von Hohenrechberg an der Südostseite einen breiten und tiefen Halsgraben ausheben und eine Ringmauer mit Türmen und Wehrgängen sowie einen mächtige Außenwall erbauen. Später ließ Johann III. von Eych in der Südecke der Hauptburg einen großen Wohnbau errichten.
Nach 1634 begann die Burg zu verfallen und wurde 1760 teilweise abgebrochen. Ab 1980 fanden Sicherungsmaßnahmen statt. Von der ehemaligen Burganlage sind heute noch Reste der Ringmauer und der Zwingermauer und ein tonnengewölbter Raum der Burgkapelle St. Afra erhalten.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.8673, 11.0045