RuineWeiding

Ruine Frauenstein

Ruine Frauenstein

Die Ruine kann besichtigt werden

Die Burg Frauenstein ist heute eine Burgruine auf dem gleichnamigen Berg in der Gemeinde Weiding im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf in Bayern. Die Ruine der Höhenburg befindet sich auf dem Gipfel des Frauensteins, eine Erhebung im Oberpfälzer Wald zwischen Gaistal und Weiding, 375 Meter über dem Aschatal. Sie liegt auf 875 Meter über Normalnull.

Herrschaft Frauenstein

Die Oberpfalz ist die burgenreichste Gegend Deutschlands. Im näheren Umfeld vom Frauenstein lagen die Burgen Reichenstein bei Stadlern, Flossenbürg, Leuchtenberg, Trausnitz, Tännesberg, Gleiritsch (Burg Plassenberg), Haus Murach (Obermurach) und Thanstein. Durch die Gegend führten im Mittelalter Handelswege nach Osten. Aus dem Osten erfolgten aber auch immer wieder Einfälle auf die neu besiedelten Gebiete des Bayerischen Nordgaus.

Der Ort Weiding gehörte zur Herrschaft Frauenstein, deren Anfänge im Dunkeln liegen. Herzog Heinrich von Niederbayern kaufte in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts Frauenstein von Fredrich dem Sigenhofer . „Aber ze Weiding ein gemawert chirchen vnd sol ein stat sein, da gehoernt XXVI dorffer zvo vnd ligent oede“ . Die Quelle belegt, dass der Bereich um Weiding, das eine gemauerte Kirche hatte, weitgehend öde war, also unbewohnt. Im 14. Jahrhundert wurde Frauenstein und damit Weiding böhmisches Lehengut. Als weitere Besitzer folgten die Satzenhofer, Zenger, Fuchs und Muracher. „Am 29. Januar 1580 belehnte Kaiser Rudolf II. den Andreas Georg von Murach auf Kürnberg und Winklarn und seine Frau Anna, Tochter des verstorbenen Hans Fuchs zum Schneeberg, ..., mit den zwei öden Schlössern Frauenstein und Reichenstein, dem Städlein Schönsee und den Dörfern Weiding etc“ . Am 26. November 1605 bekam Hans Friedrich Fuchs den kaiserlichen Lehensbrief. Zu seinen Besitzungen zählten die Schlösser Frauenstein und Reichenstein, die Stadt Schönsee, Weiding, Pondorf, Gaisthal, Schönau, Stadlern und Schwand mit dem Eisenhammer.

Beschreibung+

Von der einstigen Burganlage haben sich nur Mauerreste und ein Torbogen erhalten.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.4656, 12.5319