Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Château La Soie (Savièse)

Schon in der prähistorischen Epoche spielte dieser Ort eine wichtige Rolle. Das mittelalterliche Schloss wurde 1219 von Landri de Mont, Bischof von Sitten erbaut. La Soie wurde die bevorzugte Residenz der Bischöfe von Sitten, vor allem im ausgehenden 14. Jahrhundert. Sie fühlten sich freier und in mehr Sicherheit, als in der Hauptstadt selbst. Ein Kastellan, dem der Bischof die Verteidigung anvertraute verwaltete das Dorf vor dem Schloss ab dem 13. Jahrhundert.
In diesem Schloss endete der lange Kampf zwischen dem Bischof Guichard Tavelli und den Herren de la Tour in einer Tragödie. Am 8. August 1375 gelangte es den Söldnern von Antoine de la Tour in die Ringmauer einzudringen, den Prälaten zu ergreifen und ihn von den Felsen zu stürzen. Dieses Vergehen entfachte die schwersten Unruhen im ganzen Wallis. Der Nachfolger von Tavelli, Eduard von Savoyen wurde von den Patrioten, die sich La Soie bemächtigten vertrieben. 1384 ergriff der Graf Amadeus VII das Schloss, dass er von Schlossherren verwalten liess. Wie bei so vielen anderen Festungen des Wallis, war der Raron Krieg fatal für das Schloss Soie. Während der Belagerung 1417 musste es kapitulieren, wurde geplündert und ruiniert.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.2435, 7.3270