Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Altenschönegg

Die Burgruine Altenschönegg, auch Alten-Schönegg, Altschönegg, Oberschönegg, Schönegg und heute Römerturm genannt, ist eine Burgruine am Ortsausgang der Gemeinde Oberschönegg in Richtung Babenhausen im schwäbischen Landkreis Unterallgäu in Bayern.
Die Burg wurde erstmals 1220 erwähnt, war Sitz eines bedeutenden Reichsministerialgeschlechts und seit 1355 Pflegamt des Hochstifts Augsburg. Im 13. bis 15. Jahrhundert wurde die Burg ausgebaut und im Deutschen Bauernkrieg vom „Roten Fähnlein“ zerstört, wobei der Bergfried aus dem Jahr 1462 zum Teil erhalten blieb.
1809 erwarb Reichsfürst Anselm Maria Fugger von Babenhausen den quadratischen 30 Meter hohen Backstein-Bergfried mit einem Sockelgeschoß aus Nagelfluhquader, ließ ihn instandsetzen und machte ihn als sogenannten Römerturm der Bevölkerung als Aussichtsturm zugänglich. Ebenfalls war Weinried, das sogenannte "Siebenhügeldorf" im Besitz der Fugger.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.1074, 10.2959