Antike BautenRosbach

Römischer Wachturm 4/7 (Rosbach)

Römischer Wachturm 4/7 (Rosbach)

Der römische Wachturm kann besichtigt werden

Der Obergermanisch-Raetische Limes ist mit einer Länge 550 km, von Eining bei Regensburg bis Rheinbrohl am Rhein, das größte Bodendenkmal in Deutschland und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Mit Limes (lat. Grenzweg/-wall) werden dabei die Grenzanlagen des römischen Imperiums bezeichnet, die gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. errichtet wurden.

Diese Grenze wurde durch mehr als 900 Türme überwacht, die in der Entstehungsphase etwa ab 80 n. Chr. in Holzbauweise errichtet wurden. Es folgten Steintürme, die ab 150 n. Chr. verputzt wurden. Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass der weiße Verputz oft eingerissene Fugen aufwies, die in Terrakotta ausgemalt waren. Dadurch entstand der Eindruck eines schönen Quadermauerwerks.

Von Rossell und Cohausen erwähnte und von Kofler 1893 ausgegrabene Turmstelle eines einzelnen Steinturms. Der Turm besaß einen quadratischen Grundriss von 5,40 m Seitenlänge, die Stärke der Fundamentmauern betrug 93 cm. Die Außenwände waren mit weißem Mörtelputz versehen, auf den rote Scheinfugen aufgemalt waren. Vom Limes war der Turm ungefähr 25 m entfernt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.3042, 8.6224