Der römische Wachturm kann besichtigt werden
Römischer Wachturm 3/21 (Eschenhahn)
Der Obergermanisch-Raetische Limes ist mit einer Länge 550 km, von Eining bei Regensburg bis Rheinbrohl am Rhein, das größte Bodendenkmal in Deutschland und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Mit Limes (lat. Grenzweg/-wall) werden dabei die Grenzanlagen des römischen Imperiums bezeichnet, die gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. errichtet wurden.
Diese Grenze wurde durch mehr als 900 Türme überwacht, die in der Entstehungsphase etwa ab 80 n. Chr. in Holzbauweise errichtet wurden. Es folgten Steintürme, die ab 150 n. Chr. verputzt wurden. Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass der weiße Verputz oft eingerissene Fugen aufwies, die in Terrakotta ausgemalt waren. Dadurch entstand der Eindruck eines schönen Quadermauerwerks.
Turmstelle eines einzelnen Steinturms, der bereits von dem Wiesbadener Archivar Carl Rossel und später von Karl August von Cohausen untersucht worden war.
Zur Zeit der Untersuchungen durch die RLK war das aufgehende Mauerwerk noch bis zu einer Höhe von einem Meter erhalten, die Fundamentierung reichte 35 cm in den Boden hinab. Der Turm besaß den Grundriss eines unregelmäßigen Vierecks mit Seitenlängen zwischen 4,65 m und 4,90 m. Seine Mauerstärke betrug 75 cm.
Der Turm befand sich in einer ausgezeichneten Positionierung. Von dieser Stelle aus war freie Sicht nach Westen hin bis zum Wp 3/19 und nach Osten bis zum Wp 3/29 gewährleistet.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.1938, 8.2503