Die Reste des römischen Wachturms können besichtigt werden
Römischer Wachturm 1/43
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Der Obergermanisch-Raetische Limes ist mit einer Länge 550 km, von Eining bei Regensburg bis Rheinbrohl am Rhein, das größte Bodendenkmal in Deutschland und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Mit Limes (lat. Grenzweg/-wall) werden dabei die Grenzanlagen des römischen Imperiums bezeichnet, die gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. errichtet wurden.
Diese Grenze wurde durch mehr als 900 Türme überwacht, die in der Entstehungsphase etwa ab 80 n. Chr. in Holzbauweise errichtet wurden. Es folgten Steintürme, die ab 150 n. Chr. verputzt wurden. Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass der weiße Verputz oft eingerissene Fugen aufwies, die in Terrakotta ausgemalt waren. Dadurch entstand der Eindruck eines schönen Quadermauerwerks.
Römischer Wachturm 1/43+
Sichtbare Schutthügelgruppe zweier Steinturmhügel. An die Stelle eines älteren, von einem Spitzgraben umlaufenen Holzturms trat zunächst der östliche, kleinere und in der Qualität des Mauerwerks sorgfältiger ausgeführte der beiden Steintürme. Dieser quadratische Steinturm besaß eine Seitenlänge von 4,70 m und eine Mauerdicke von 90 cm. Er wurde später durch den größeren, aber weniger sorgfältig und mit minderwertigerem Steinmaterial ausgeführten, westlichen Steinturm ersetzt, der eine Seitenlänge von 5,50 m hatte, dessen Mauerstärke aber nur 75 cm betrug.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.4745, 7.5501