Die Reste der römische Stadt können besichtigt werden
Römische Stadt Nemausus-Porta Augusta
Nîmes ist eine alte Römerstadt (antiker Name: Nemausus) unweit des Pont du Gard – eines gewaltigen Aquädukts aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.
Nîmes hieß bei den Kelten Nemausos („Heiligtum, Tempel“) und war Hauptstadt der Volcae Arecomici in der Provincia Narbonensis. Die Stadt war bevölkerungsreich, glänzend gebaut und ein Beispiel für die Blütezeit der gallorömischen Kultur. Aus dieser Zeit stammt der bis heute erhaltene Tour Magne „Großer Turm“, der dann von den Römern, welche die Stadt im 1. Jahrhundert v. Chr. in ihre Provinz Gallia Narbonensis eingliederten, zum Teil ihrer sieben Kilometer langen Stadtbefestigung gemacht wurde. Die verkehrsgünstig an der Via Domitia gelegene Stadt verfügte über eine bedeutende Münzstätte und hatte damals rund 25.000 Einwohner. Von der damaligen Stellung zeugen erhaltene Baudenkmäler wie das Amphitheater, das castellum, der Dianatempel, der Aquädukt Pont du Gard nordöstlich der Stadt, die Maison Carrée sowie das Augustustor.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Porta_Augusta_N%C3%AEmes.JPG?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 43.8394, 4.3633