Privatbesitz
Rittergut Silberstraße

Die erste urkundliche Erwähnung des Rittergutes stammt aus den Jahren vor 1251 unter dem Namen Arme Ruh.
Um 1470 ist eine Brücke über die Mulde für den Silberbergbau des Erzgebirges errichtet worden, dies nutzte der damalige Grundherr Kunz von Uttenhofen (altes fränkisches Adelsgeschlecht) zwischen 1470 und 1479, um den Landesfürsten für eine Umbenennung des Rittergutes und Dorfes in Silberstraße zu ersuchen.
In den folgenden Jahrhunderten erfolgten mehrere Eigentümerwechsel und bauliche Änderungen am Rittergutskomplex.
Bekannte große bauliche Veränderungen stammen aus dem Jahr 1899. Das Gebäude des Rittergutes wurde durch den damaligen Besitzer Ernst Gustav Alfred Dautzenberg abgerissen. An selber Stelle entstand ein Herrenhaus, welches in den Folgejahren wiederum mehrfach erweitert und bis zur jetzigen Ansicht umgebaut wurde. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten enteignet und vertrieben.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Rittergut Gemeindeeigentum. Es diente bis zur politischen Wende als Wohnhaus und als Verwaltungsgebäude der örtlichen Agrargenossenschaft und wurde im September 2011 an ein interessiertes US-amerikanisches Rentnerpaar verkauft.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.6600, 12.5546