Privatbesitz
Rittergut Niedermosel

In Mosel wird um 1248 ein Herrensitz im Besitz von Fridericus de Musella erstmals urkundlich erwähnt. 1440 verkaufte Konrad von der Mosel den Besitz an die Stadt Zwickau. 1464 belehnte Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht die Brüder Konrad und Georg von der Mosel mit dem Rittergut. 1744 verkaufte der damalige Besitzer Georg Friedrich von der Mosel das Gut an Caspar Siegismund Marschall von Bieberstein. Hiernach wechselte der Besitz 1748 an Karl Wilhelm von Bose, später an die Familie Neander und 1766 an die Familie Richter. 1770-79 wurde das Herrenhaus erbaut. 1807 kaufte die Familie Richter das Rittergut Mittelmosel. Hiernach wechselte der Besitz 1838 an Gustav Franz Käferstein, 1847 an die Familie Ebert, 1925 an Ottilie Freifrau von Milkau (geb. Ebert) und 1936 die Erbengemeinschaft. Nach dem 2. Weltkrieg wurde entgegen der üblichen Praxis der Kommunisten der Besitz nicht enteignet. Das Gut wurde von der Erbengemeinschaft 1946 an Max Herrmann, 1949 an Franz Erich Grabisna und 1953 an die LPG verpachtet. 1967 kaufte die LPG den Besitz. Heute befindet sich das Rittergut in Privatbesitz.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.7805, 12.4844