Herren- und GutshausDresden-Eschdorf

Quandtsches Freigut

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Wohnungen

1440 ist in Eschdorf erstmals ein Freigut erwähnt. Dieses wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und daraufhin im Ortskern von Eschdorf wieder aufgebaut. Nach dem Verkauf der Grundherrschaft 1685 verlegten die Besitzer des Rossendorfer Rittergutes ihren Wohnsitz nach Eschdorf und ließen das Gut umbauen und erweitern. 1767 entstand das heute noch erhaltene Herrenhaus für den damaligen Besitzer des Gutes, den sächsischen Oberstleutnant von Polenz.

Am 12. März 1832 erwarb Baron Johann Gottlieb Quandt das Anwesen. Dieser ließ das Gut erweitern und umbauen, wobei mit den Arbeiten am Stallgebäude Gottfried Semper beauftragt wurde. Neben diesem ist auch das Herrenhaus mit einem Wendelstein und zahlreichen architektonischen Details bemerkenswert. Außerdem gehören ein klassizistisches Pächterhaus und ein bis 1915 als Brauerei genutztes Gebäude zum Gutshof. Im früheren Gutspark finden sich zahlreiche botanisch interessante Laubmischgehölze sowie ein kleiner Teich.. Bereits 1840 verlor das Eschdorfer Gut jedoch bereits wieder an Bedeutung, da Quandt seinen Wohnsitz in das neue Herrenhaus Rossendorf verlegte.

1946 erfolgte die Enteignung des Eschdorfer Freigutes, welches 1951 Teil des Volksgutes Dittersbach wurde. Die Gebäude sind bis heute erhalten. Nach 1990 scheiterten Pläne zur Umgestaltung des Gutes in eine Wohnanlage bzw. ein Umbau zum Hotel. 2007 übernahm ein privater Investor das Gut und begann mit der denkmalgerechten Sanierung zu Wohnzwecken.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.0348, 13.9438