Die Gründung des Klosters geht auf das Jahr 1774 zurück, als Pater Josef Helg aus St. Gallen die Initiative ergriff, eine Stätte der Ewigen Anbetung zu schaffen. Trotz anfänglicher Widerstände der lokalen Regierung und des Bistums, die den Bau einer Kirche stoppen wollten, setzte Helg sein Vorhaben fort, nachdem er die päpstliche Genehmigung erhalten hatte. Im Jahr 1780 entzog eine bischöfliche Kommission Helg die Leitung des Klosters. Nach seinem Tod im Jahr 1787 führten die Schwestern das Kloster unter schwierigen Bedingungen weiter. Ein Versuch der Neugründung erfolgte 1798 durch Klemens Maria Hofbauer vom Redemptoristenorden, der in Jestetten eine Wirkungsstätte in Deutschland suchte. Trotz der Unterstützung des Fürsten von Schwarzenberg und des Generalvikars der Diözese Konstanz, Freiherr von Wessenberg, stieß Hofbauer auf erhebliche Schwierigkeiten, darunter den desolaten Zustand der Gebäude und hohe Schulden. Die Lage verschärfte sich durch Konflikte mit dem regionalen Klerus und die Ablehnung durch den neuen Obervogt. Das Kloster wurde schließlich im Jahr 1806 aufgelöst.
Prämonstratenserinnenstift Jestetten (Berg Tabor)
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Das Prämonstratenserinnenstift Jestetten, auch bekannt als Berg Tabor, war ein historisches Kloster im Klettgau, gelegen im heutigen Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg. Es beherbergte über einige Jahrzehnte hinweg Prämonstratenserinnen und wurde später kurzzeitig von Redemptoristen genutzt.
Geschichte+
Lage+
Das ehemalige Kloster befand sich im Schloss Jestetten in der Gemeinde Jestetten, die zum Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg gehört.
Vor Ort+
Das ehemalige Klostergebäude ist heute Teil des Schlosses Jestetten und wird nicht mehr als Sakralbau genutzt.
In der Naehe+
- Schloss Jestetten (Schloss, 121 m)
- Kloster Rheinau (Sakralbau, 3350 m)
- Burgruine Neuburg (Burg, 4287 m)
- Burgruine Radegg (Burg, 4440 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.6511, 8.5658