Privatbesitz
Neues Schloss Unterlauter

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts hatte Adam von Schaumberg neben dem Herrenhof bei der Kirche zwei weitere Höfe im gleichen Ort inne. Einer davon am Südende des Dorfes in Richtung Coburg, nur wenige hundert Meter vom Herrenhof entfernt, wurde noch 1619 dem Lehnsherrn Adam Ulrich von Schaumberg als Ziegelbauer zu Lauter belegt. Tatsächlich gehörte zu dieser Zeit eine Ziegelei und eine Tongrube zu dem Gutshof, der Steilhang der Grube ist heute noch erkennbar. 1662 erfuhr Sigmundt von Wallenroth als Lehnsherr urkundliche Erwähnung. Der Bauernhof wurde nach 1880 vom Lauterer Maurermeister Weisheit für den ehemaligen Festungskommandanten von Metz, General von Fischer grundlegend umgebaut und trägt seitdem klassizistische und Neurenaissance-Züge. Das Anwesen, von einem kleinen Park mit altem Baumbestand umgeben, wird seit dem Umbau Neues Schloss genannt, obwohl ein Adelssitz an dieser Stelle zu keinem Zeitpunkt beurkundet wurde.
1912 kaufte Professor Brückner Pfänner zu Tal das Neue Schloss. In der Inflationszeit zwischen 1914 und 1923 ging es in den Besitz des Glasfabrikanten Greiner-Holz aus Igelshieb über und 1928 in den des Kapitänleutnants Eyring, von dessen Tochter es schließlich der Speditionskaufmann Max Engel erwarb.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.2953, 10.9774