KlosterKöln

Minoritenkloster Köln

Minoritenkloster Köln

Kloster (aktiv), Pfarrkirche

Das Minoritenkloster in Köln ist ein bedeutendes historisches Sakralgebäude in Nordrhein-Westfalen. Es wurde im Jahr 1229 gegründet und ist eng mit dem Orden der Minderbrüder, den Franziskaner-Minoriten, verbunden. Die zugehörige Klosterkirche, die Minoritenkirche, ist bis heute erhalten und zeugt von der langen Geschichte des Klosters.

Geschichte+

Die Franziskaner kamen bereits 1222 nach Köln und wurden von Erzbischof Engelbert I. wohlwollend aufgenommen. Im Jahr 1229 erhielten sie von Gerhard Quatermarkt ein Grundstück für ein Oratorium und eine Unterkunft im Kölner Süden. Die Brüder waren von Anfang an in der Seelsorge und Krankenpflege aktiv. Das Kloster entwickelte sich schnell zum Hauptkloster der Niederdeutschen Franziskanerprovinz. Um eine zentralere Lage zu finden, erwarben die Brüder 1244 ein neues Grundstück in der Nähe des Kölner Domes. Der Bau der heutigen Klosterkirche und des nördlich angrenzenden Klosters begann 1247 oder 1248. Die Kirche wurde 1260 dem Heiligen Kreuz geweiht. Ab 1260 beherbergte das Kloster ein Generalstudium der Philosophie und Theologie, an dem später auch Johannes Duns Scotus lehrte. Mit der Gründung der Kölner Universität 1388 ging das Generalstudium in dieser auf, und zahlreiche Minoriten waren als Professoren tätig. 1517 schloss sich das Kloster dem Zweig der Konventualen an. Im Jahr 1802 wurde das Kloster aufgehoben, jedoch 1929 in der Nähe der Minoritenkirche neu gegründet.

Lage+

Das Minoritenkloster befindet sich in der Stadt Köln, im Bundesland Nordrhein-Westfalen in Deutschland.

Vor Ort+

Die Minoritenkirche ist bis heute erhalten. Der Orden der Franziskaner-Minoriten betreibt seit 1929 ein neues Kloster unweit der historischen Minoritenkirche.

In der Naehe+
  • Kölner Dom (Sakralbau, 309 m)
  • Fort V (Köln) (Festung, 1858 m)
  • Fort IV (Köln) (Festung, 2045 m)
  • Fort X (Köln) (Festung, 2079 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.9392, 6.9553