Privatbesitz, Pfarrkirche
Minoritenkloster/Aukloster, Monschau

Das Minoritenkloster in Monschau, auch bekannt als Aukloster, ist ein historischer Sakralbau in der Städteregion Aachen, Nordrhein-Westfalen. Es repräsentiert ein bedeutendes Zeugnis der Ordensgeschichte und Architektur in der Region.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters gehen auf das Jahr 1690 zurück, als die Bürgerschaft Monschaus den Franziskaner-Minoriten eine Niederlassung anbot. Nach anfänglicher Ablehnung und einer späteren Zusage im Jahr 1693 wurde das Vorhaben erst 1711 wieder aufgegriffen. Die Stadt Monschau unterstützte das Projekt, indem sie das vorgesehene Grundstück steuerfrei stellte. 1712 genehmigte der Kölner Erzbischof die Klostergründung. Zunächst errichteten die Minoriten eine kleine Notkirche, die 1714 geweiht wurde und ein verehrtes Marienbildnis beherbergte. Der eigentliche Klosterbau begann 1717 und wurde 1720 fertiggestellt und eingeweiht. Die zugehörige Klosterkirche St. Mariä Empfängnis, deren Grundstein 1725 gelegt wurde, konnte erst 1751 nach längeren Bauverzögerungen geweiht werden. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1802 aufgelöst und die Gebäude privatisiert. Die ehemalige Klosterkirche diente zunächst als Filialkirche und wurde 1863 zur Pfarrkirche erhoben. Sowohl das Kloster als auch die Kirche wurden mehrfach restauriert und stehen seit den 1980er-Jahren unter Denkmalschutz.
Lage+
Das Minoritenkloster befindet sich in der Stadt Monschau, die zur Städteregion Aachen in Nordrhein-Westfalen gehört. Es liegt am ehemaligen Stadtrand von Monschau, nahe dem Ufer der Rur.
Vor Ort+
Die ehemaligen Klostergebäude sind heute privatisiert. Die vormalige Klosterkirche wird weiterhin als Pfarrkirche genutzt. Beide Gebäudekomplexe sind denkmalgeschützt und wurden umfassend restauriert.
In der Naehe+
- Burgruine Haller (Ruine, 213 m)
- Burg Monschau (Burg, 359 m)
- Kloster Reichenstein (Sakralbau, 3482 m)
- Burg Dreiborn (Burg, 12354 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Ben Bender / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.5549, 6.2437