SchlossWien-Penzing

Miller-von-Aichholz-Schlössel

Miller-von-Aichholz-Schlössel

Privatbesitz

Das Miller-von-Aichholz-Schlössel, auch Europahaus Wien genannt, in der Linzerstraße 429 war ursprünglich ein barockes Jagdschloss in Hütteldorf und gehört heute zum 14. Wiener Gemeindebezirks Penzing.

Das Schloss ließ Johann Georg Freiherr von Grechtler, ein Armeelieferant der Kaiserin Maria Theresia, um das Jahr 1750 erbauen. Nach dem Tod Grechtlers kam das Schloss in den Besitz der Familie Liechtenstein und anschließend in den der Grafen Paul und Nikolaus Esterházy, die das Schloss als Sommersitz nutzten. Im Jahre 1894 kaufte Heinrich von Miller zu Aichholz die Schlossanlage, die Familie musste es aber aufgrund der Weltwirtschaftskrise wieder verkaufen. In der Zeit des Nationalsozialismus war das Schloss eine Erholungsstätte für Beamte der deutschen Polizei. Nach dem Krieg waren der Stab und das Generalsekretariat des französischen Hochkommissars im Schloss untergebracht. 1955 wurde das Schloss von der Österreichischen Jungarbeiterbewegung (ÖJAB) besetzt und steht seit 1962 als „Europahaus Wien“ in Verwendung.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Miller-von-Aichholz-Schl%C3%B6ssel_01_.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.2037, 16.2532