Seniorenhaus
Marienkloster

Das Marienkloster in Düren, Nordrhein-Westfalen, ist ein historischer Sakralbau, dessen Ursprünge als Noviziatskloster der Cellitinnen von der Hl. Gertrud im frühen 20. Jahrhundert liegen. Es zeichnet sich durch seine wechselvolle Geschichte aus, die von karitativen Diensten über die Pflege von Verwundeten bis hin zur heutigen Nutzung als Seniorenhaus reicht.
Geschichte+
Der Grundstein für das Marienkloster wurde am 31. Mai 1908 gelegt, und bereits im November 1909 erfolgte die feierliche Einweihung als Noviziatskloster in Niederau. Die Einrichtung diente zunächst als Ausbildungsstätte für Ordensschwestern und beherbergte eine Kleinkinderverwahranstalt. Zudem wurden dort Exerzitien abgehalten, die im Jahr 1910 von 180 jungen Frauen besucht wurden. Während des Ersten Weltkriegs fungierte das Kloster als Lazarett und versorgte 1847 verwundete Soldaten. Eine Lourdesgrotte wurde dem Kloster 1915 gestiftet. In den Jahren 1923 bis 1925 bot das Marienkloster Wohnraum für Familien, die infolge der Besatzung vertrieben worden waren. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zeitweise als Hilfskrankenhaus genutzt und im November 1944 evakuiert. Nach den Kriegszerstörungen erfolgte der Wiederaufbau, und bereits 1946 wurde der Kindergarten wiedereröffnet. 1947 erfolgte der Umbau zu einem Altersheim, und in den 1960er Jahren wurde ein Seniorenheim angebaut. Seit 1998 wird die Einrichtung von den Cellitinnen zur Hl. Maria geführt.
Lage+
Das Marienkloster befindet sich im Ortsteil Niederau der Stadt Düren, gelegen in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Vor Ort+
Heute dient das Marienkloster als Seniorenhaus, das bis zu 105 ältere Menschen aufnehmen kann. Die Betreuung erfolgt durch Ordensschwestern der Cellitinnen und weltliches Pflegepersonal.
In der Naehe+
- Schloss Burgau (Schloss, 569 m)
- Haus Pimmenich (Herren- und Gutshaus, 1439 m)
- Haus Schneidhausen (Herren- und Gutshaus, 1556 m)
- Burg Kreuzau (Burg, 1785 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: MSchnitzler2000 / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.7636, 6.4948