Privatbesitz
Mainschlösschen

Das gefällige Barockschlösschen, nahe am Main gelegen, ließ im Jahr 1735 der Domkapitular und Kammerpräsident Ludwig Carl Graf von Ostein nach Plänen von Balthasar Neumann um zwei Seitenpavillons, angebaut an des vorhandene "Gartenhaus", erweitern bzw. umbauen. Es sollte als Sommersitz dienen. Nach seinem Tod wurde das Schlösschen zunächst vom Domkapitel verwaltet und erst um 1770 war es im Besitz der Familien von Ledergerb.
1798 erwarb der Bäckermeister Joseph Eifler das Anwesen und richtete eine Wirtschaft ein. Die nächsten Besitzer Michael Rückner und Michael Wachter betrieben dieses weiter, bis 1882 der Gerbermeister Johann Müller den Besitz erwarb und eine Gerberei einrichtete. Ab 1923 hatte Hans Krebs dann einen Gartenbaubetrieb.
Diese Unterschiedlichen Nutzungen verursachten bauliche Veränderungen nach dem jeweiligen Bedarf. Erst der jetzige Privatbesitzer ließ das Barockwerk 1961 stilgerecht renovieren und das Mansarddach originalgetreu herstellen. Die Einheitlichkeit und Geschlossenheit ist wieder vorhanden.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.9314, 10.8694