KlosterOs

Lysekloster (Ruine)

Lysekloster (Ruine)

Die Ruine kann besichtigt werden

Die Ruinen des Lyseklosters, einer ehemaligen Zisterziensermönchsabtei, zeugen von einer bedeutenden kirchlichen Vergangenheit in Norwegen. Gelegen in der Kommune Os in Hordaland, bot das Kloster einst einen wichtigen spirituellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt in der Region Westland.

Geschichte+

Die Gründung des Lyseklosters erfolgte im Jahr 1146, ermöglicht durch eine Stiftung von Bischof Sigurd von Bergen. Es wurde von Mönchen des englischen Klosters Fountains Abbey besiedelt, das wiederum der Primarabtei Clairvaux entstammte. Unter seinem ersten Abt Ranulf aus York entwickelte sich Lysekloster zu einem der wohlhabendsten Klöster Norwegens und besaß umfangreichen Landbesitz, darunter 200 Höfe. Im Jahr 1207 gründete Lysekloster selbst das Kloster Tautra. Mit der Reformation wurde das Kloster 1536/37 durch den dänischen König Christian III. säkularisiert. In den folgenden zwei Jahrhunderten diente die Anlage als Steinbruch, unter anderem für den Bau des Rosenkrantzturms in Bergen. Im 19. Jahrhundert fanden Ausgrabungen statt (1822, 1838, 1888/1889), und um 1920 wurden erste Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Heute ist die Ruine als Nationalmonument geschützt.

Lage+

Die Ruine des Lyseklosters befindet sich in der Kommune Os im Bezirk Hordaland, in der Region Westland (Vestlandet) in Norwegen, auf einer Höhe von etwa 44 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Die Ruine des Lyseklosters ist heute für Besucher zugänglich und kann besichtigt werden. Sie steht als geschütztes Nationalmonument.

In der Nähe+
  • Schloss Gamlehaugen (Schloss), ca. 13.4 km entfernt
  • Festung Fredriksberg (Festung), ca. 19.6 km entfernt
  • Festung Bergenhus (Festung), ca. 19.8 km entfernt
  • Festung Sverresborg (Festung), ca. 19.9 km entfernt

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 60.2275, 5.4055