Museum
Lauternsches Schlösschen (Schlüchtern)

Das „Steinhus zu Sluchtern“, ein Hofgut der Herren von Trimberg, lässt sich bereits 1338 nachweisen. Der dreistöckige, von einem breiten Wassergraben umgebene Bruchsteinbau war damals das größte Wohngebäude in Schlüchtern. Um 1440 gelangte das Anwesen in den Besitz Hans von Lauters, der es ausbauen und erweitern ließ. Aus dieser Bauphase stammen das gotische Portal und die rechteckigen Zwillingsfenster.
Das im Dreißigjährigen Krieg beschädigte Schlösschen ließ Hans Ernst von Lauter 1675 wieder aufbauen. 1688 erwarb die Familie Dehn-Rothfelser das Gebäude. Im folgenden Jahrhundert ließ man den Wassergraben austrocknen.
1798 kaufte der Salzverwalter Wilhelm Stickel, ein Freund der Familie Grimm, das Schlösschen. 1818 heiratete Stickels Tochter den Arzt Moritz Zinkhan, der bis zu seinem Tod 1851 hier wohnte und praktizierte. 1902 erwarb die Stadt Schlüchtern das Gebäude. Heute befindet sich hier das Bergwinkelmuseum.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3476, 9.5226