SchlossGmunden

Landschloss Ort

Landschloss Ort

Forstliche Ausbildungsstätte

Das Landschloss Ort ist eine quadratisch angelegte Gebäudegruppe, die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts aus dem Vorwerk des Seeschlosses entstanden ist. Dieses war in den Bauernkriegen mitsamt dem Meierhof niedergebrannt worden und dann als Schloss 1626-1629 neu aufgebaut worden. Unter Erzherzog Johann Salvator wurde das Innere des Schlosses stark umgebaut. Während des Ersten Weltkrieges war hier ein Lazarett untergebracht. Seit 1919 wird es als staatliche Forstschule und als Seminar- und Kongresszentrum genutzt.

Baulichkeit

Der quadratische Hof wird von vier mit Zwiebelhelmen gekrönten Türmen markiert. An den Außenseiten befinden sich schmiedeeiserne Fensterkörbe aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Im Innenhof sind die Wappen der früheren Schlossbesitzer angebracht; hier befindet sich auch ein Rokokobrunnen mit der Jahreszahl 1777. Der Festsaal ist mit einer bemalten Holzkassettendecke von 1604-1612 ausgestattet. An der Wand sieht man Großgemälde von der 1. Internationalen Jagdausstellung (Wien, 1910). Die Stuckrahmen der Türen und der Kamine stammen ebenfalls aus der Erbauungszeit des Landschlosses.

Das Schloss wird von den Österreichischen Bundesforsten als Forstliche Ausbildungsstätte genutzt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:CIMG0556.jpg&filetimestamp=20040731105617&

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 47.9103, 13.7900